Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


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Inhalt: Gewässerkunde

Gewässerkundliche Messungen der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes dienen der Unterhaltung, dem Betrieb und dem Ausbau bzw. Neubau von Bundeswasserstraßen und im Zusammenhang mit den Wasserstraßen als Verkehrsweg, der Wasserbewirtschaftung von Kanälen und staugeregelten Flüssen.

Hierbei werden im und am Gewässer hydrologische, wasserwirtschaftliche, hydraulische und mophologische Wechselbeziehungen kurz- bzw. langfristig ermittelt.

Die Erfassung hydrographischer und ozeanologischer Wirkzusammenhänge spielt dabei speziell an den Mündungsstrichen der Nord- und Ostsee, den Küstengewässer und der hohen See eine wesentliche Rolle. Einbezogen werden dabei neben den eigenen Daten auch von anderen Behörden (Deutscher Wetterdienst) erhobene meteorologische Daten (Niederschläge, Verdunstung, Temperatur, und Wetter), die Angaben des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (Mond- und Sonnenphase /-dauer, Tideeberechnungen) und ökologische Daten von Landes- und Bundesbehörden.

Durch gewässerkundlich geschultes Personal werden vorwiegend folgende Messungen,
Auswertungen und Bewertungen durchgeführt:

Zur Messung stehen der Gewässerkunde in der WSV stationäre und ambulante mechanische und digital aufzeichnende elektronische Messgeräte, für den Transport moderne hydrologische Messsschiffe, für Ortung terrestrische und satelliten gesteuerte Vermessung (DGPS) und für die Auswertung die elektronische Datenverarbeitung zu Verfügung. Die Messwerte werden z.T. online-digital fernübertragen.

Wegen der engen sachlichen Verbindung zu allgemeinen wasserwirtschaftlichen Aufgabenstellungen stellt die WSV ihre Messwerte auch den nach dem Grundsatz für die Wasserwirtschaft zuständigen Bundesländern - z.B. für den Hochwasserwarndienst - zur Verfügung

Aktuelle Werte zu folgenden Themen finden Sie in ELWIS im Abschnitt "Gewässerkunde".